Die Samaria-Schlucht - Teil 1

Die berühmte 'Pforten' von  Samaria

Die Samaria-Schlucht ist berühmt als längste Schlucht Europas. Sie ist nicht 18 km lang (diese Zahl bezieht sich auf die Distanz zwischen der Siedlung in Omalos und dem Dorf Agia Roumeli) und auch nicht 16 km lang (dies ist die Entfernung zwischen dem Beginn der Schlucht in Xyloskalo und Agia Roumeli). Sie ist 13 km lang. Die Wanderung allerdings ist 16 km lang, beginnt bei einer Höhe von 1230 m und bringt Sie den ganzen Weg hinunter zum Libyschen Meer nach Agia Roumeli)

Die Samaria-Schlucht liegt im Nationalpark Samaria, in den Weißen Bergen Westkretas. Dies bedeutet, dass Sie sich an bestimmte Regeln halten müssen: die Schlucht ist im allgemeinen nur von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.

Oft ist die Schlucht bereits ab irgendwann im April vom unteren Parkeingang her offen, aber das hängt vom Wetter und der Menge an Reparaturarbeiten am Weg nach den Regenfällen im Winter ab. Deshalb variiert das Eröffnungsdatum von Jahr zu Jahr, zwischen kurz vor und kurz nach dem 1.Mai (falls das Wetter sehr schlecht ist oder die Reparaturarbeiten noch nicht fertig sind).
Mehr Informationen können Sie aus diesem Artikel entnehmen (in Englisch): When will the gorge of Samaria open this year? Er wurde in 2012 geschrieben, ist aber immer noch gültig. Es gibt auch einen genaueren, aktualisierten Beitrag fürs 2015.

Die Samaria-Schlucht schliesst offiziell Ende Oktober, kann aber auch schon früher im Herbst schliessen, falls starke Regenfälle (nicht unüblich in Oktober) den Weg beschädigen oder Felswände unstabil machen.

Die Eintrittsgebühr beträgt Euro 5, ist für Kinder unter 15 frei, Studenten zahlen die Hälfte.

Was bekommen Sie also für die Euro 5?

Der Fußweg ist gut gepflegt und wesentlich besser als 'normale' Wege auf Kreta. Es gibt auf der gesamten Strecke Wächter (mit Radiokontakt untereinander), die Ihnen bei Schwierigkeiten oder Verletzungen helfen werden. Auf dem Weg gibt es einige gut gepflegte Quellen, so dass nicht viel Wasser mitgeführt werden muss. Alle paar Kilometer finden Sie Toiletten, und viele Abfallkörbe. Es gibt erstaunlich wenig Abfall, bedenkt man die Anzahl der Wanderer, die jeden Tag durchläuft.

Sie müssen sich auch an bestimmte Regeln halten, die dazu dienen, den Park zu schützen und die Erfahrung sicher und für jeden angenehm zu machen.

Die Schlucht ist nur während der Tageszeit geöffnet, und wenn Sie nachmittags starten wollen, wird man dies nur bis zu einer bestimmten Zeit erlauben: die Wächter wollen sicherstellen, dass jeder, der den Weg beginnt, auch wirklich vor Einbruch der Dunkelheit unten ankommt. Dies ist der Grund, aus dem sie Sie bitten, Ihre Eintrittskarte beim Verlassen der Schlucht vorzuzeigen, weil sie wissen wollen, ob ggfs. Nachts noch jemand in der Schlucht ist.

 

Wann ist die beste Zeit, durch die Schlucht zu wandern?

Das Problem bei der Samaria-Schlucht sind die Massen. Sie zu durchwandern, ist für Kretabesucher zu einem ‚Muss' geworden und es kann gibt bis zu 2000 Besucher am Tag geben . Wenn Sie das Pech haben, einen dieser Tage zu erwischen, ist die Atmosphäre wirklich verdorben. Wenn Sie bei Tagesanbruch starten (bevor die Reisebusse ankommen), werden Sie den anderen etwas voraus sein. Man findet gute (und billige) Pensionen direkt in Omalos. Die ersten Busse kommen um ca. 7.30 Uhr an, von da ab fließt ein ununterbrochener Strom von Bussen bis ca. 11 Uhr. Sie können auch nach 12 Uhr loslaufen, Sie treffen nicht mehr viele Wanderer, aber sehr wahrscheinlich werden Sie die Nacht in Agia Roumeli verbringen müssen, weil das letzte Boot nach Chora Sfakion weg sein wird, wenn Sie unten ankommen.

Die beste Jahreszeit für die Samaria-Schlucht ist der Frühling: die Temperaturen sind noch kühl und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Die schlimmste Zeit ist der Sommer mitten in einer Hitzewelle. Lassen Sie diese Zeit aus und kommen Sie zu einer besseren wieder!

Samaria-Schlucht > Zum 2.Teil

The Samaria Experience - back to the roots of Cretan traditions
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Crete photo of the day
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