Wegbeschreibung durch die Samaria-Schlucht

Map of the gorge of Samaria

Die 16km Wanderung durch die Samaria-Schlucht lässt sich in vier Abschnitte von etwa gleicher Länge teilen (wenn Sie sehr genau wollen, Teil 1 ist 3,8 km / 580 der Abstieg, Teil 2 3.7 km / 310m Abstieg, Teil 3 3,6 km / 170 m Abstieg und Teil 4 ist 4,8 km / 170 m Abstieg zum Meer).

The first section of the walk is by far the most difficult one because it descends steeply. Even though the steep path is well built and maintained most accidents - mainly sprained ankles - happen here because it is easy to slip on the stones that are used for paving the path. It is also quite hard on the knees if you are not a regular walker.

Once you reach the gorge bottom things ease off but you still have a long (13 km) way to go on a stony path.

Der erste Teil der Wanderung ist mit Abstand das schwierigste, weil es steil hinab geht. Auch wenn der Weg gut gebaut ist passieren die meisten Unfälle hier - hauptsächlich verstauchte Knöchel - weil es einfach ist, auf den glatten Steinen, die für den Einbau der Pfad verwendet werden, zu rutschen. Es ist auch ziemlich hart auf die Knie, wenn Sie kein geübter Wanderer sind.

Wenn Sie das Flussbett erreichen wird's einfacher, aber sie haben noch einen langen (13 km) steinigen Weg zu gehen.

Klicken Sie für detailliertere Beschreibung der einzelnen Abschnitte der Wanderung.

Abstieg in die Schlucht bei Xyloskalo

Der Ausgangspunkt für die Schluchtwanderung liegt in Xyloskalo, gleichzeitig Eingang in den Nationalpark. Der Name Xyloskalo bedeutet "hölzerne Treppe" (oder Leiter) und stammt aus der Zeit, als die Einwohner der Schlucht aus Holzstücken und Holzstämmen eine Art Treppe gebaut haben, um in die und aus der Schlucht gelangen zu können. Der Grund lag darin, dass die Schlucht sehr steil abfiel und ohne hätte Leiter hätte klettern müssen.

Heute gibt es einen Steinweg, der sich in den ersten 2 km steil nach unten windet, mit einem Holzgeländer, um Unfälle zu vermeiden. Sie müssen trotzdem sehr vorsichtig laufen, weil viele Steine wegen der Anzahl der Besucher glatt und rutschig geworden sind. Meiner Erfahrung nach passieren die meisten Unfälle auf diesen ersten 2 Kilometern. Dieser Teil der Wanderung ist auch recht anstrengend für die Knie.
Die Höhe bei Xyloskalo beträgt 1250 m und der Großteil der Strecke liegt im Schatten, so dass die Hitze am Anfang der Wanderung kein Thema ist. In der Tat könnte es Ihnen sogar etwas kühl werden, wenn Sie frühmorgens ihren Weg beginnen.

Nach ca. 1,7 km (die 13 km durch die Schlucht sind nach jedem km mit Kilometersteinen markiert) kommen Sie beim ersten Rastplatz und der Quelle Neroutsiko an, im Schatten großer Platanen.
Von nun an wird der Abstieg etwas weniger steil und schließlich erreichen Sie die Talsohle. Immer noch im Schatten, überqueren Sie zwei- oder dreimal das Flussbett (das wahrscheinlich kein Wasser führt), bis Sie an einen weiteren Nebenfluss kommen (mit nicht wenig Wasser). Nach einigen weiteren Wanderminuten erreichen Sie den Rastplatz Agios Nikolaos, mit Trinkwasser, Toiletten und einem Wachtposten. Dies ist ein sehr antiker Ort, an dem es einen Apollo-Tempel gab. Die Zypressen dort sind etwas über 2000 (!) Jahre alt.
Sie haben nun etwa 4 km zurückgelegt.

Das Dorf Samaria

Von Agios Nikolaos nach Samaria (3,5 km) überqueren Sie den Fluss mehrere Male und passieren zwei Quellen, an denen Sie die Wasserflasche auffüllen können. Eine einfache Strecke im Schatten mit einem ziemlich ebenen Weg. Nach einem leichten Anstieg laufen Sie eine Weile über dem und dann wieder im Flussbett, und nach ein paar hundert Metern auf Kieseln erreichen Sie das Dorf Samaria über die Holzbrücke links.
Samaria ist für viele Besucher der Haupt-Rastplatz, es gibt Schatten, Bänke, Wasser und einen Wachtposten.

Wandern Sie ein bisschen im verfallenen Dorf herum. Wenn Sie ruhig sind, sehen Sie wahrscheinlich einige Krikis am Dorfrand, vor allem junge. Sie sind ziemlich an Menschen gewöhnt und überhaupt nicht scheu.
Ein Ratschlag: machen Sie nicht länger als eine halbe Stunde Pause, es sei denn, Sie gehören zu den geübteb Wanderern; Ihre Beine könnten sich verkrampfen, was das Weiterlaufen erschweren kann.

Das Dorf Samaria wurde bis 1962 bewohnt, als der Nationalpark entstand und die Bewohner gezwungen wurden, wegzugehen. Die Schlucht war seit Jahrtausenden von Holzfällern bewohnt (es gibt ein paar überbleibsel von Sägemühlen in der Schlucht) und war auch ein Ort, an den sich die Partisanen, die gegen die Türken kämpften, zurückziehen konnten. Während des Winters ist Agia Roumeli nicht durch die Schlucht erreichbar, weil der Fluss in der Schlucht viel zu viel Wasser führt. Es gab nur einen schwierigen Bergpfad zwischen Samaria und dem Meer. Wenn Sie also im (wahrscheinlich überfüllten) Dorf Samaria rasten, denken Sie ein bisschen daran, wie das Leben wohl für diese Leute ausgesehen hat.

In der Samaria-Schlucht

Um die Wanderung fortzuführen, überqueren Sie wieder die Brücke und wenden sich links. Eine knappe halbe Stunde später führt der Weg Sie wieder ins Flussbett. Dies ist der richtige Beginn der Schlucht. An der Stelle, wenn Sie zum Flussbett hinuntersteigen, sehen Sie ein Schild "Achtung Steinschlag". Die Gefahr durch fallende Steine (aus einer Höhe von 500 m) ist sehr real, vor allem wenn in den Bergen ein starker Wind weht oder es kürzlich geregnet hat. Natürlich können Sie wenig dagegen tun, fiele Ihnen ein Stein auf den Kopf (es ist passiert, aber selten), aber Sie können diese Gefahr verringern, indem Sie nicht gerade unter einer vertikalen Felswand Rast machen.

In der nächsten Stunde (oder 2, je nach Geschwindigkeit) laufen Sie vor allem im Flussbett (für die Füße kann dies ermüdend sein, wenn Sie dünne Sohlen haben) und überqueren ihn mehrmals auf Steinen oder improvisierten Brücken. Die steilen Felswände ragen neben Ihnen auf. Dies ist zweifellos der beeindruckendste Teil der Wanderung.

Bei Kilometer 11 kommen Sie zur beschatteten Lichtung Christos, wo Sie die letzte Quelle finden.

Die 'Pforten'

Nach wenigen Minuten erreichen Sie die 'Pforten', die sehr berühmte und sehr schmale Schluchtstelle. Wahrscheinlich eine der am meisten fotografierten Stellen Kretas! Ich persönlich finde sie weniger eindrucksvoll als die Schlucht zwischen km 8 und 10. An dieser Stelle werden Sie oft warten müssen, vor allem, wenn Sie um die Mittagszeit dort ankommen, weil auch Wanderer von Agia Roumeli aus einen Ausflug dorthin machen.

Nach den Pforten wird die Schlucht beträchtlich breiter und nach weiteren 2 km erreichen Sie den Wachtposten (wo Sie den Kartenabschnitt abgeben müssen), verlassen den Nationalpark und kommen zum alten Dorf Agia Roumeli. Es wurde in den 50er Jahren durch eine Flutwelle zerstört und besteht hauptsächlich aus verfallenen Häusern.

Von da an ist der Weg sehr einfach: flach, ohne Steine, aber auch schattenlos. Wenn Sie im Sommer um die Mittagszeit dort ankommen, werden Sie mit sehr hohen Temperaturen konfrontiert. Aber bald sehen Sie Wasser vor sich und erreichen das neue Dorf Agia Roumeli und das erfrischende Meer.

It is of course to walk UP the gorge of Samaria. You will need to spend the night in Agia Roumeli and start from there in the morning. Even though it is a long ascent of 1230m walking up might be preferable for people with knee problems.

You need to consider the fact that you will encounter everybody who is walking down the gorge in counterflow and that's really not desirable. You will avoid this by starting very early (8.00 at the latest) in the morning from Agia Roumeli. This way you will meet almost no one until you get to the half way point at the village of Samaria. Make yourself comfortable in Samaria and wait until at least 13.30 or 14.00 when the flow of walkers coming down will dry to a trickle. At that point start again and walk the second part of the gorge. That way you will have avoided almost all walkers.

 

 

Was müssen Sie für die Wanderung mitnehmen?

  •  eine Wasserflasche, die Sie immer wieder auffüllen können Sonnencrème und eine Kopfbedeckung, vor allem für den letzten Teil der Wanderung, weil es wenig Schatten gibt
  •  gute Schuhe. Es müssen keine Wanderschuhe sein, aber Sie werden die Wanderung nicht unbedingt genießen, wenn Sie Tennisschuhe oder Sandalen tragen
  •  Essen. In der Schlucht können Sie nichts zu essen kaufen
  •  eine Jacke für den frühen Morgen: in 1200 m Höhe kann es noch recht frisch sein
  •  diverse Pflaster für Blasen.
The Samaria Experience - back to the roots of Cretan traditions
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Crete photo of the day
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